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Nutzungen und deren Schutzbedarf

Der Schutzbedarf in einem Bürobereich ist unterschiedlich. Geschäftsleitung, Personal, Finanzen, Recht, Patente, IT, Betriebsrat und Sicherheitzentrale sind besonders schutzbedürftig.

Der Schutzbedarf in einem Bürobereich ist unterschiedlich. Geschäftsleitung, Personal, Finanzen, Recht, Patente, IT, Betriebsrat und Sicherheitzentrale sind besonders schutzbedürftig.

Die Integrität und die Sicherheit aller Personen im Gebäude ist zu gewährleisten. Dies betrifft auch Büroräume, mit geringerem Schutzbedarf, die hauptsächlich für allgemeine Büroarbeiten genutzt werden, für Meetingräume, Pausenräume, Betriebsgastronomie und weitere Orte der Kommunikation & Koordination.

Unterschiedliche Nutzungen haben aufgrund einer unterschiedlichen Risiskobeurteilung einen anderen Schutzbedarf

Verschiedene Nutzungen haben einen unterschiedlichen Schutzbedarf

  • Produktionsbereiche: Produktionsbereiche haben in der Regel einen höheren Schutzbedarf, da sie Maschinen und Anlagen enthalten, die besonders geschützt werden müssen, um Unfälle und Ausfälle zu vermeiden. Dazu gehören z.B. Schutz vor Brand, Einbruch, Vandalismus, und Sabotage.

  • Lager- und Lieferbereiche: Lager- und Lieferbereiche haben einen höheren Schutzbedarf, da sie wertvolle Materialien und Produkte enthalten, die vor Diebstahl und Vandalismus geschützt werden müssen.

  • Büro- und Verwaltungsbereiche: Büro- und Verwaltungsbereiche haben einen geringeren Schutzbedarf als Produktions- und Lagerbereiche, aber sie sollten trotzdem vor Einbruch und Diebstahl geschützt werden.

  • Forschungs- und Entwicklungsbereiche: Forschungs- und Entwicklungsbereiche haben einen höheren Schutzbedarf, da sie oft geheime Informationen und Technologien enthalten, die vor unbefugtem Zugriff und Industriespionage geschützt werden müssen.

  • Empfangs- und Besucherbereiche: Empfangs- und Besucherbereiche haben einen geringeren Schutzbedarf als die anderen Bereiche, aber sie sollten trotzdem vor unbefugtem Zutritt und Angriffen geschützt werden.

Sollen Organisationseinheiten mit gleichem Schutzbedarf jeweils in den gleichen Etagen verortet werden?

Es kann sinnvoll sein, Organisationseinheiten mit gleichem Schutzbedarf in den gleichen Etagen zu verorten, um die Schutzmaßnahmen zentral zu bündeln und effektiver zu gestalten. Dies erleichtert die Überwachung und Kontrolle des Zugangs zu diesen Bereichen und ermöglicht es, Schutzmaßnahmen wie Zutrittskontrollen und Überwachungstechnologien einfacher zu implementieren und zu verwalten.

Es ist jedoch auch wichtig, die anderen Anforderungen und Bedürfnisse der Abteilungen zu berücksichtigen, bevor man sie verortet. Ein Beispiel könnte sein, dass eine Abteilung, die viel Lärm verursacht, nicht in der Nähe einer ruhigen Abteilung untergebracht werden sollte.

Es ist auch zu beachten, dass es in einigen Fällen sinnvoll sein kann, Abteilungen mit unterschiedlichem Schutzbedarf in den gleichen Etagen zu verorten, um Synergieeffekte zu erzielen oder um die Nutzung von Ressourcen zu optimieren. Eine individuelle Risikobewertung und eine Abwägung der verschiedenen Faktoren ist erforderlich, um die beste Lösung zu finden.

Risiken sind so früh wie möglich zu reduzieren

Risiken können nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkung bewertet werden.

Zu erwähnen ist, dass sich Risiken addieren. Sollte z. B. eine als „unsicher“ eingeschätzte Zutrittssituation nicht verbessert werden, so müssen die hinter der Tür angeordneten Sicherheitsmaßnahmen erheblich erhöht werden, dies erweist sich im Regelfall als wesentlich aufwändiger. Insofern fällt den Außenanlagen, dem Empfang und dem Erdgeschoss eine besondere Bedeutung zu.

Risiken

Im öffentlichen Bereich könnten unterschiedlichste Straftaten begangen werden.

Bewertung

Der öffentliche Bereich unterliegt in weiten Teilen der Kontrolle durch den Pförtner, Teilbereiche werden per Video überwacht. Das Risiko von Straftaten ist daher vergleichbar mit dem anderer öffentlicher Bereiche und könnte nur durch massive Maßnahmen, die jedoch einschränkenden Charakter mit sich bringen würden, reduziert werden.

0=kein Risiko

10=sehr hoch

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Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Risiken

Teilnehmer von Veranstaltungen könnten bewusst oder unbewusst in geschützte Bereiche gelangen und dort aufgrund von Gelegenheiten Straftaten wie Diebstähle oder Spionage / Ausspähungen begehen. Auch könnten sich Straftäter bei Veranstaltungen unter Gäste mischen mit dem Ziel, bestimmte Straftaten zu begehen.

Bewertung

Da die Erfahrung gezeigt hat, dass zum einen wiederholt Gäste von Veranstaltungen in falschen Etagen angekommen sind, zum anderen es bei Veranstaltungen, deren Beginn in die Hauptarbeitszeit fiel, es zu massiven Beeinträchtigungen und unverhältnismäßig langen Wartezeiten kam, macht deutlich, dass das derzeitige Konzept nur eingeschränkt funktioniert.

Das Risiko wird zwar als verhältnismäßig gering eingeschätzt, aufgrund des wahrgenommenen Unmuts bei den Mietern wird jedoch dringend empfohlen, die Abläufe und die Organisation zu überdenken und Änderungsmaßnahmen durchzuführen, um die Situation zu entzerren.

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Trotz geringem Risiko werden Maßnahmen zur Entzerrung der Situation empfohlen.

Risiken

Unberechtigte Personen könnten den geschützten Bereich trotz der Sicherungen durch das Zutrittskontrollsystem betreten und Straftaten begehen.

Bewertung

Der geschützte Bereich ist allseitig durch das elektronische Zutrittskontrollsystem gesichert, so dass grundsätzlich nur Berechtigte bzw. Personen in Begleitung Berechtigter (=Besucher) Zutritt bekommen.

Das elektronische Zutrittskontrollsystem gilt grundsätzlich als bewährt, da es eine erhebliche höhere Sicherheit aufweist, als jedes mechanische System. Dies allerdings nur unter den Voraussetzungen, dass das System regelmäßig gepflegt wird und jeder verlorene oder entwendete Transponder sofort im System gesperrt wird.

Das hier zum Einsatz kommende System weist den gravierenden Nachteil auf, dass bei den Offlineschlössern, die keine Verbindung zum Server aufweisen, jedes Schloss mit den Transpondernummern, die eine Schließberechtigung für das jeweilige Schloss aufweisen, einzeln programmiert werden muss. Dies ist besonders bei verlorenen oder gestohlenen Transpondern mit einem erheblichen Zeit- und organisatorischen Aufwand verbunden, da jede Programmierung per Laptop oder PDA direkt am Schloss erfolgen muss. Eine Änderung des System dahingehend, dass auch Offlinekomponenten schnell und einfach im System zu sperren sind, bringt neben einer erheblichen Arbeitsvereinfachung und Zeitersparnis auch eine Erhöhung der Sicherheit mit sich.

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Trotz geringem Risiko werden Maßnahmen empfohlen.

Risiken

In den Treppenhäusern könnten Personen erkranken oder verunfallen und über längere Zeit nicht gefunden werden, sofern keine Möglichkeit besteht, Hilfe zu holen.

Der Pförtner in der Nachschicht könnte plötzlich erkranken oder überfallen werden, ohne dass dies über längere Zeit bekannt wird.

Bewertung

Die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen Erkrankung im Treppenhaus mag ebenso gering sein, wie die plötzliche Erkrankung des Pförtners oder ein Überfall. Trotzdem sollten diese Risiken beachtet werden, zumal mit verhältnismäßig geringem Aufwand einen Minimierung erreicht werden kann.

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Maßnahmen werden empfohlen.

Risiken

Personen könnten Fluchtwege nicht finden oder nicht erreichen, sofern die Wege zu diesen zu weit sind oder keine Information darüber vorliegt, wie diese zu erreichen sind.

Personen können im Räumungs- oder Evakuierungsfall als vermisst gemeldet werden, obwohl sie das Gebäude unverletzt verlassen haben, aber nicht wissen, wo sie sich zu melden haben.

Bewertung

Das Objekt verfügt über eine ausreichende Anzahl gut ausgeschilderter Fluchtwege. Auch die Art, Anzahl und die Orte ausgehängter Flucht- und Rettungswegpläne kann als sachgerecht bezeichnet werden.

Jedoch fehlen auf den Flucht- und Rettungswegplänen Hinweise auf den jeweiligen Sammelplatz, Sammelplätze sind außen nicht als solche erkennbar.

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Maßnahmen werden empfohlen.

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