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Schutz durch den Sicherheitsdienst

Schutz durch den Sicherheitsdienst

Neben dem Militär oder der Polizei erfolgt der Objektschutz in Deutschland zunehmend durch Sicherheitsfirmen. Dabei geht es in erster Linie um staatlich, wirtschaftlich und privat genutzte Objekte wie Gebäude, Anlagen oder Großfahrzeuge sowie Geldtransporte.

Der Objektschutz basiert auf konkreten Anhaltspunkten (Sicherheitskonzept).

Dabei übernehmen Sicherheitsmitarbeiter vorrangig folgende Aufgaben:

  • Bestreifung

  • Observation

  • Vorkontrollen

  • Stellungen

  • Einlasskontrollen, inklusive der Feststellung von Identitäten

  • Durchsuchungen von Personen und Sachen.

Bereits seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts gibt es im deutschsprachigen Raum die sogenannten Wach- und Schließgesellschaften. Diese haben in vielfach bewährter Form durch die Entwicklung eigenen Know-hows und Personals den Unternehmen und Organisationen beim Schutz des Eigentums geholfen. Und dieser Trend setzt sich zunehmend fort.

In den Unternehmen selbst findet sich kaum noch sicherheitstechnisches eigenes Personal.

Security Awareness

Bauliche und technische Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen allein sind nicht genug, um Sicherheit herzustellen. Denn der „Risikofaktor Mensch“ (Security Awareness) bildet immer noch das schwächste Glied der Kette. Es ist und bleibt daher ein beliebtes Angriffsziel für Kriminelle. Also ist wichtig, Mitarbeiter nachhaltig zu sensibilisieren und in die Sicherheitsprobleme einzubeziehen, soweit sie ihren Wirkungsbereich betreffend erforderlich sind. Ziel muss es sein, durch Einsicht und Training sicherheitsrelevantes Verhalten zu erzeugen und zu bewahren.

Es gehört zu den Maßnahmen der Sicherheit nicht nur, einen guten Sicherheitsdienst und ausreichende materielle Sicherungen zu besitzen, sondern auch um das richtige Konzept im Rahmen von People Development bezüglich Unternehmenssicherheit.

Erfahrungsgemäß ist es nicht einfach, dies in der Praxis umzusetzen. Es gilt nämlich, bei der Schaffung von Einsicht und Überzeugung der Belegschaft, die natürliche emotionale Barriere zwischen ihr und „denen da oben“ zu überwinden. Es ist ganz selbstverständlich, dass ein Mitarbeiter das beobachtete sicherheitsgefährdende Verhalten eines Kollegen nicht ohne weiteres zu Meldung bringt. Es bedarf also schon einer bestimmten Mühe und Zuwendung zu den Beschäftigten durch die oberste Leitung, nicht falsche Solidarität über die Interessen des Unternehmens zu stellen. Erfahrene Facility Manager und erfahrenes Leitungspersonal wissen genau, was hiermit gemeint ist. Die folgende Aufzählung soll helfen, die einzelnen Punkte, ähnlich wie in einer Checkliste, aufzuführen bzw. in Erinnerung zu rufen:

  • Mitarbeiter durch die Wissensvermittlung von Risiken und Gefährdungen dahingehend sensibilisiert, dass sie zukünftig genauer auf verdächtige Situationen und Ereignisse reagieren

  • ihr persönliches Sicherheitsbewusstsein und Verhalten stärken.

  • die vielfältigen Risiken und Gefährdungen zu kennen, denen sie und ihr Unternehmen innerhalb der Arbeitswelt ausgesetzt sind.

  • Sicherheitsmaßnahmen verstehen und nicht „als lästig“ abzutun

  • Sorglosigkeit im Umgang mit Daten und Informationen überwinden

  • sich auf technische Schutzmechanismen zu 100 % verlassen, obwohl diese allein nicht ausreichen

  • persönliche Eigenverantwortlichkeit für Sicherheit erzeugen.

Über den jeweiligen Stand von Security Awareness in den einzelnen Unternehmen können Berater sich ganz leicht im „Flurgespräch" verschaffen. Fragt man beispielsweise Mitarbeiter über Social Engineering, CEO-Fraud oder ähnliche Methoden, wird man an der Reaktion den wirklichen Stand erfahren.

Auch hier ist das Prinzip „Train the Trainer“ ein sehr probates Mittel. Schulung „von oben nach unten" ist am wenigsten aufwendig und verspricht den besten Erfolg. Schließverwaltung durchführen

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