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Business Continuity Management

Business Continuity Management

Business Continuity Planning (BCP)

Insbesondere im Zusammenhang mit einer Krise existiert im Business Continuity Management ein wertvolles Werkzeug. BCP hilft, die Geschäftsvorgänge gegen Risiken aller Art abzusichern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es stets der Unternehmensstrategie entspricht. Damit bei Veränderungen gegebenenfalls neue Risiken mit einbezogen werden können. In der Literatur findet sich (u.a.) die folgende treffende Definition:

„Betriebskontinuitätsmanagement bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre die Entwicklung von Strategien, Plänen und Handlungen, um Tätigkeiten oder Prozesse - deren Unterbrechung der Organisation ernsthafte Schäden oder vernichtende Verluste zufügen würden - zu schützen bzw. alternative Abläufe zu ermöglichen.“

Die Abbildung zeigt schematisch den Verlauf der Planung von BCP.

Wie auch immer die Darstellungen gewählt werden, gibt es stets die Phasen

  • Vorsorge in ungefährdeten Zeiten

  • Notfall- und Krisenmanagement im Ernstfall

  • Nachbereitung mit einem gegebenenfalls notwendigen Wiederaufbau.

Supply Chain Management (SCM)

Die oberste Leitung muss sich also in die Lage versetzen, in sehr kurzer Zeit alle Maßnahmen durchzuführen, die für die Wiedererlangung des Normalzustandes erforderlich sind. Insofern ist das Vorhandensein von BCM Ausdruck einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Und weil dem Facility Management hierbei eine Hauptaufgabe zukommt, ist es direkt in das BCM prozessual einzubeziehen. Das ist notwendig, weil die sehr unterschiedlichen und vielfältigen Wertschöpfungsketten innerhalb der Unternehmen sehr stark miteinander verflochten sind und an ihren Randbereichen ineinander übergehen. Business Continuity Planning muss als „Geschäftsaufrechterhaltungs- und Geschäftsfortsetzungsplanung“ wichtiger Bestandteil des Risikomanagements sein. Die Grundlage hierfür bildet das KonTraG.

In diesem Zusammenhang soll noch ein weiterer wichtiger Begriff kurz erläutert werden. Es handelt sich um das Supply Chain Management (SCM). Hierbei dreht es sich um das Beherrschen weitverzweigter logistischer Wertschöpfungsketten. Wenn das nicht vorbereitend erfolgt ist, wird ein SCM nicht funktionieren, denn es geht nicht nur um das eigene Unternehmen, sondern um die Verflechtung mit allen externen Prozessen. Wegen des meist hohen Maßes an Outsourcing ist die Beherrschung des SC gerade für das Facility Management von höchster Bedeutung.

Oft noch ist zu sehen, wie unvollkommen das Facility Management organisiert ist und agiert. Wie viel angestrengte Arbeit Geduld und Überzeugungskraft sind zu leisten, will man nicht nur das FM als solches ertüchtigen, sondern auch noch seine erfolgreiche Rolle im Rahmen SCM und BCM gewährleisten! Dass dies aber notwendig zu sein scheint, mag dadurch deutlich werden, dass die Fragen des Krisenmanagements durchaus in der DIN EN 15221 verankert sind, also auch zum Facility Management gehören. Auch hierfür findet man in der umfangreichen Literatur auch eine schlüssige Definition:

„Als Supply-Chain-Management (SCM) wird ein IT-gestütztes Lieferkettenmanagement bezeichnet, das auf einer längerfristigen kooperativen unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit bei der Planung, Organisation, Steuerung und Kontrolle von untereinander vernetzten Güter-, Finanz- und Informationsflüssen, ausgehend von der Rohstoffgewinnung über die Veredelungsstufen bis hin zum Endverbraucher, beruht und das darauf abzielt, den gesamten Wertschöpfungsprozess in der Versorgungskette (Supply-Chain) wirtschaftlich und flexibel zu gestalten und eine hohe Versorgungssicherheit, orientiert an Endkunden, zu gewährleisten.“

Damit heißt die Aufgabe für das Unternehmen und wegen seiner grundlegenden betrieblichen Bedeutung auch für das Facility Management in Kurzfassung:

Im Rahmen des Krisenmanagements, welches bekanntlich Teil des Risikomanagements ist, sind auch alle Zulieferungen mit zu betrachten!

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